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Sicherheitsdienste in Flüchtlingsunterkünften

Im bayrischen Landkreis Dachau werden an mehreren Standorten (Bergkirchen, Karlsfeld, Markt Indersdorf sowie in der Turnhalle der Berufsschule Dachau) in Flüchtlingsunterkünften Sicherheitsdienste eingesetzt. Diese sollen den Schutz vor Übergriffen durch rechte Gruppierungen erhöhen, aber auch helfen, für Sicherheit und reibungslose Abläufe innerhalb der Unterkünfte zu sorgen.

Aufgaben der Sicherheitsdienste

Eingedenk des nicht abreißenden Stroms an Flüchtlingen und aufgrund der aufgeladenen Debatte darum, die sich mitunter rechte Gruppierungen konkret zum Anlass nehmen, um sich zu profilieren und Übergriffe auf entsprechende Unterkünfte ideologisch zu rechtfertigen, führt kein Weg an wirksamen Sicherheitsmaßnahmen vorbei. Im Landkreis Dachau hat man dies erkannt und einen Sicherheitsdienst engagiert. Dort machte sich dies bereits im letzten November bezahlt, als dem Sicherheitsdienst am Standort Markt Indersdorf ein polizeibekannter Rechtsradikaler auffiel, der die dortigen Unterkünfte offensichtlich ausspähen wollte. Nach dem Hinzuziehen der Polizei wurde ihm ein Aufenthaltsverbot erteilt. Es kam anschließend zu keinen weiteren Vorfällen solcher Art. Dies hat der Landkreis Dachau nun zum Anlass genommen, auch in den geplanten Flüchtlingsunterkünften in Bergheim und Karlsfeld Sicherheitsdienste einzusetzen.

Die Sicherheitsdienste sollen vor Ort außerdem helfen, den mitunter mehreren hundert Flüchtlingen pro Standort als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Überdies sollen eventuelle Zwistigkeiten zwischen den Flüchtlingen, die bspw. durch die unterschiedlichen religiösen Hintergründe denkbar sein könnten, durch die Präsenz eines Sicherheitsdienstes verhindert oder ggf. entschärft werden.

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